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Psychotherapie & Coaching

 

Psychotherapie

Psychotherapie ist eine wissenschaftliche Methode. Sie hilft, seelische und innere Konflikte zu bewältigen. Unsere Psychotherapeuten haben einen universitären Abschluss in Psychologie und Psychopathologie sowie eine mehrjährige, fundierte Zusatzausbildung. Sie bilden sich regelmässig weiter. 

 

Psychotherapie unerstützt Menschen dabei, psychische Krisen besser zu bewältigen. Der Patient setzt sich intensiv mit sich und den Ursachen auseinander, die sein Leiden verursachen. Die psychotherapeutische Behandlung ist individuell auf den Patienten abgestimmt und zielt darauf ab, Symptome zu reduzieren, den Leidensdruck zu vermindern und die Lebensqualität zu verbessern. 

 

Störungen, die duch Psychotherapie wirksam beeeinflusst werden können, sind zum Beispiel Depressionen, Ängste (Panikattacken, Phobien), Psychsomatische Störungen, Zwangserkrankungen, Stressbedingte Erkrankungen, Burnout, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Abhängigkeiten und Suchtverhalten, Essstörungen, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, sexuelle Störungen, Schlafstörungen, Trauer oder persönliche Krisen.

 

Die Leistungen können über die Grundversicherung abgerechnet werden. Termine können bis zu 24 Stunden im Voraus ohne Kostenfolgen abgesagt werden. Eine spätere Absage wird verrechnet. Psychotherapeuten unterstehen einer gesetzlichen Schweigepflicht. Alle Gespräche und Informationen sind streng vertraulich. 

 

Integrative Körperpsychotherapie IBP (integrativ body psychotherapie)

Die integrative Körperpsychotherapie - abgekürzt IBP - wurde von Jack Lee Rosenberg in den späten 60er Jahren in Kalifornien gegründet. IBP betrachtet die Phänomene Gesundheit und Krankheit, ausgehend vom humanistischen Menschenbild, mit verschiedenen sich ergänzenden Modellen. Gemeinsam ist ihnen der integrativ ganzheitliche Ansatz.

Gesundheit und Krankheit betreffen aus unserer Sicht immer die Körper-Geist-Einheit insgesamt, und das in ständiger Wechselwirkung mit dem sozialen und kulturellen Umfeld. Beziehung ist der Schlüsselbegriff in der integrativen Körperpsychotherapie. Beziehung zum Selbst (Körpererleben, Emotionen, Kognitionen), zum Mitmenschen, der Umwelt und zu der existentiell-spirituellen Dimension. (Wieder-) Herstellung von Beziehungen auf den Ebenen, auf denen sie gestört sind oder gar nie vorhanden waren, steht im Zentrum unseres Therapieverständnisses. 

Die Integrative Körperpsychotherapie ist somit prozess- und nicht störungsspezifisch. Mit ihr können affektive, psychosomatische, posttraumatische und Persönlichkeitsstörungen behandelt werden. Ausserdem ist sie sehr gut zur Persönlichkeitsentwicklung geeignet.

 

 

Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie, die sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt. Sie geht davon aus, dass menschliches Verhalten, Denken, Fühlen und auch körperliche Reaktionen zu einem grossen Teil erlernt sind. Jedes erlernte Verhalten kann wieder verlernt oder umgelernt werden. 

 

Die kognitive Verhaltenstherapie umfasst unterschiedliche therapuetische Techniken. Sie arbeitet möglichst eng an den aktuellen Problemen und gilt als Kurzzeittherapie. Der Patient arbeitet aktiv mit und in ist die Therapieplanung entscheidend eingebunden. Gegen seinen Willen geschieht nichts. Bei der Behandlung geht es um die Auseinandersetzung mit dem eingen Erleben, Denken, Fühlen und Handlen. Kognitive Verhaltenstherapie ist als "Hilfe zur Selbsthilfe" zu verstehen. Es werden Probleme analysiert und Ziele für die Zukunft gemeinsam definiert. Hilfreiche Schritte werden geplant und din der Umsetzung begleitet. Ziel ist das Erlernen neuer Fähigkeiten zur Lebensgestaltung, die Verbesserung der sozialen Kompetenzen und die Ermöglichung einer besseren Bewältigung der Probleme. Basis für die Therapie sind Wertschätzung für den Ratsuchenden und Verständnis für seine Probleme. 

 

Als besonders erfogreich gilt die kognitive Verhaltenstherapie zum Beispiel bei Phobien, Anst- und Panikstörungen, Zwangsstörungen, Essstörungen sowie bei Depressionen, Burnout und Anpassungstörungen. 

 

Atemtherapie 

Atem ist Lebenskraft, und wenn diese Kraft frei und natürlich den Körper durchströmt, fühlen wir uns gesund und mit unserer inneren Kraft verbunden. 

Tatsächlich lernen wir schon in unserer Kindheit den ursprünglichen Atem zurückzuhalten, um uns anzupassen und "richtig" zu funktionieren. Zudem werden der Atem und sein lebendiger Energiefluss immer wieder durch Stress, Ängste sowie Traumata beeinträchtigt. 

In der Atemtherapie werden einerseits intensive, aber auch sanfte Übungen vermittelt, welche das Körperbewusstsein und die Atemenergie vertiefen. Dadurch kann der Klient Kraft aufbauen, um mit psychischen und physischen Befindlichkeiten besser umzugehen. Während einer Einzelsitzung kann der/die KlientIn überdies den/die bekleidet auf einem Bett liegenden Klienten/Klientin behandeln, indem der Atem des Klienten erspürt und mittels Dehnung und Druck die Atembewegung gefördert und entfaltet wird. Es kann auch mit einer schnelleren Atmung gearbeitet werden, mit dem Ziel durch Widerstände hindurch zu atmen, sodass sich diese auflösen können, und der ursprüngliche Atemfluss wieder hergestellt wird. 

Die Atemtherapie ist zum Beispiel bei Erschöpfungszuständen und als Prophylaxe oder zur Begleitbehandlung beim Burn-out-Syndrom geeignet. Auch bei psychosomatischen Beschwerden kann die Atemtherapie den Heilungsprozess fördern.

 

Gestalttherapie

Die Gestalttherapie ist ein ganzheitliches, d.h. integratives Therapiekonzept. Der Mensch wird als ein in einem sozialen und ökologischen Umfeld eingebettetes Ganzes gesehen. Nur durch Kontakt mit seinem Umfeld geschieht Wachstum, Entwicklung und Sinnfindung.

 

In der Therapie sind Erfahrung und Erleben wichtiger als Interpretation. Zentral ist der Kontakt zwischen Therapeutin und Patient/-in. Dadurch kann Unterstützung, Vertrauen und Raum entstehen, um das, was in der aktuellen Lebenssituation existiert, wahrzunehmen, zu erleben und zu erforschen. Die damit verbundenen Gefühle können dann ausgedrückt werden, damit auch die unvollendeten Gestalten zu seinem Ganzen geformt werden.

 

Wir sehen schwierige Lebenssituation und seelische Leidensprozesse als Chance für Wachstum zum Ganzen.

 

Coaching

MBSR

MBSR («Mindfulness-Based Stress Reduction»), bzw. «Stressbewältigung durch Achtsamkeit» ist ein in den 70er-Jahren von Prof. Jon Kabat-Zinn in den USA konzipiertes, 8-wöchiges Trainingsprogramm zur Förderung der Achtsamkeit. 

Dieser wissenschaftlich fundierte Ansatz hat seitdem grosse Verbreitung gefunden, sodass er mittlerweile in vielen Kliniken, pädagogischen Einrichtungen, wirtschaftlichen Unternehmen sowie auch im ambulanten Setting angeboten wird. 

Im Zentrum des MBSR-Programms steht die Förderung der Achtsamkeit, d.h. der Fähigkeit, mit der aktuellen Erfahrung in Kontakt zu sein und zu bleiben, ohne sich in Gedanken, Bewertungen, Sorgen oder Ängsten zu verlieren. Durch die regelmässige Übung der Achtsamkeit fördert MBSR das psychische und physische Wohlbefinden und einen bewussteren Umgang mit Stress im Alltag. Darüber hinaus trägt Achtsamkeit zu mehr Lebensqualität und zur persönlichen Entwicklung bei.

Grundelemente des Trainings sind das:

  • Achtsame Körperwahrnehmung (Body Scan)
  • Achtsame Körperarbeit (Yoga)
  • Achtsamkeitskeitsmeditation

Der Transfer des Gelernten in den Alltag wird dabei als ein zentraler Fokus erachtet.

 

Der Kurs richtet sich an alle, die:

  • sich beruflich oder privat unter Stress fühlen
  • mit akuten oder chronischen Krankheiten leben
  • unter chronischen Schmerzen leiden
  • durch psychosomatische Beschwerden belastet sind
  • Beeinträchtigungen durch Ängste oder Depressionen erleben
  • an Schlafstörungen, Antriebslosigkeit oder Verstimmungen leidet
  • an einer Veränderung ihrer Situation arbeiten wollen
  • einen aktiven Beitrag zur Erhaltung oder zur Wiedergewinnung ihrer Gesundheit leisten möchten
  • eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung suchen
  • bewusster leben möchten
  • eine Methode zur Selbsterfahrung und Selbsterforschung erlernen möchten

 

MBSR kann von Menschen jeglichen Alters unabhängig von Übungsgrad, Beruf und Weltanschauung besucht werden.

Der Kurs vermittelt eine Methode zur Selbsthilfe, ersetzt aber nicht eine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.