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Hypnose und Sophrologie

 

Hypnosetherapie

Hypnose bezeichnet einen tiefen-entspannten mentalen Zustand, in dem durch Kommunikation mit dem Therapeuten nicht nur geistig-seelische, sondern auch körperliche Prozesse bearbeitet und im positiven Sinne verstärkt werden können. 

Es handelt sich um eine sehr alte, sowie in vielen unterschiedlichen Kulturen praktizierte Methode, die in der westlichen Medizin eine immer grössere wissenschaftliche und therapeutische Bedeutung erfährt und häufig eine wertvolle Ergänzung, resp. Alternative zu herkömmlichen psychotherapeutischen oder körpertherapeutischen Methoden darstellt. 

 

Das Kernelement der Hypnose ist die Bereitschaft des Patienten, sich auf eine tiefe körperliche wie geistige Entspannung einzulassen. Die kann unter der Anleitung des Therapeuten innert weniger Minuten gelingen. In der Hypnose werden bewusste Prozesse klarer und fühlbarer, unbewusste Prozesse und Erinnerungen werden bewusst und körperliche Symptome wie Schmerzen oder Verspannungen lassen sich neutralisieren. In der Hypnose ist man wach, geistig fokussiert und in der Lage, mit dem Therapeuten mündlich oder durch Zeichengebung im Austausch zu stehen. Gleichzeitig ist man körperlich total entspannt. Ängste, dass man in der Hypnose willenslos ist oder Geheimnisse ausplaudert, lassen sich durch das Gespräch mit einem seriösen Therapeuten abbauen - sie stammen v.a. aus den Bildern der sogenannten Schauhypnose, in der Menschen vermeintlich willenlos den Anweisungen des Hypnotiseurs folgen.

 

Für wen ist die Hypnose geeignet:

Menschen mit psychischen oder körperlichen Blockaden, die mehr über sich und die Möglichkeiten des Umgangs mit den entsprechenden Beschwerden erfahren möchten, profitieren von der Technik der Hypnose am meisten. Idealerweise lässt sich der tiefe TRancezustand auch mit anderen körpertherapeutischen Therapien kombinieren (Akupunktur, Craniosacraltherapie etc.), diese in einem solchen Zustand erfahrungsgemäss besonders wirksam sind.

 

Welche Beschwerden oder Ziele lassen sich mit der Hypnose behandeln, resp. erreichen:

  • Entspannungstechniken bei Erschöpfung/burn out
  • chronische Schmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Ängste (inkl. Angst vor Zahnarzt, Prüfungsangst etc.)
  • Zwänge
  • Begleitung zur Rauchentwöhnung/Nichtraucher werden
  • Prüfungs-/Leistungsdruck
  • Regressionstherapie bei Traumata, Leistungsblockaden, etc.

 

Eine spezielle Form der Hypnose ist die der Zellumprogrammierung, wo bis in vorgeburtliche Phasen zurückgegangen wird und die Sinnhaftigkeit unserer jetztigen Inkarnation besser erfasst werden kann. Zudem können auch frühgeburtliche Störungen verstanden und erfolgreich behoben werden. 

 

Für wen ist die Hypnose nicht geeignet:

Hypnose ist ein Zustand, den prinzipiell jeder erfahren kann. Ein Hinderniss können schwere depressive Symptome sein oder ein überstarkes Kontroll-Ich.

 

In einem ausführlichen Vorgespräch können Sie sich bei Interesse über die Technik und Wirkweise der Hypnose, Ihre Wünsche und Ziele, allfällige Ängste und mögliche Auswirkungen informieren.

 

 

Sophrologie

Sophrologie nach Caycedo ist ein Bewusstseinstraining, das vom spanischen Neuropsychiater Professor A. Caycedo begründet wurde. Es wird eine dynamische Entspannungsmethode vermittelt, die den Körper zuerst aktiviert und anschliessend tief entspannt. Sophrologie vereint fernöstliche und westliche Einflüsse und bewirkt im Wesentlichen eine Geistesverfassung, die den Menschen gegen Stress weniger empfindlich macht. Sie ist ein wirksames Mittel gegen Überarbeitung, Müdigkeit, Spannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Angstzustände und depressive Verstimmungen.